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Natural Colour System

Roger Stiegler, Atelier kontur2, Thun und Monte (TI)

Gibt Auskunft, wie er als Planer das NCS-System einsetzt.

Wann und wie verwenden Sie NCS?

Wir erarbeiten damit Farbgestaltungen für Überbauungen, Heime, Spitäler und Schulen. Beim Entwickeln unserer Konzepte benutzen wir NCS dazu, eine erste Farbstimmung bzw. Farbrichtung zu bestimmen. Danach werden die Gestaltungsansätze ausgearbeitet. Dazu mischen wir die gewählten NCS-Farbtöne in kleiner Menge selber aus und stellen grössere gestrichene Muster her, um uns ein Bild über die Gesamtwirkung machen zu können. Anschliessend  erstellen wir die Farbpläne mit den NCSCodierungen, stellen Handmuster bereit und besprechen das Konzept mit den Auftraggebern.

Seit wann arbeiten Sie mit NCS, und was schätzen Sie besonders an diesem System?

Wir benutzen dieses Farbsystem seit ca. 1993. Dabei ist uns wichtig, dass es sich um eine Farbsprache handelt, die sowohl Planern als auch Ausführenden ein Begriff ist. Dadurch können wir unsere Konzepte nach NCS codieren, und diese werden dann auch so realisiert, ohne dass es zu Missverständnissen kommt.

Das heisst, Sie benutzen das NCS-Farbsystem für die Kommunikation über Farben mit Planern, Bauherren und Handwerkern.

Ja, es ist unser Kommunikationsmittel bei jedem Projekt.

Welche NCS-Arbeitsinstrumente verwenden Sie?

Wir benutzen meistens unser NCS Album. Das ist sehr praktisch  aufgebaut und sehr übersichtlich. Um  Farbtöne zu eruieren oder um selbst hergestellte Farbmischungen zu kontrollieren, verwenden wir oft auch den Colourpin II.

Haben Sie ein exemplarisches Objekt in Arbeit oder realisiert, bei dem für die Farbgestaltung NCS-Farbtöne verwendet werden bzw. wurden?

Aktuell ist die Überbauung Jardin du Paradis in Biel, diese wurde mit NCS-Farbtönen umgesetzt. Ein Beispiel aus dem Innenbereich wäre das Krankenheim Solina in Spiez.